Z Winti uf ‘me Altschtadtbummel
Wetsch chli schländre, ohni Rummel
Gmüetli und in Ruëh
Plötzli gschpürsch en Puff im Buuch
Und du merksch: Du bisch im Schluuch
Da gaht s hektisch zuë
Wië da all grad schnäller laufed
Sich zum Bahnhof dureschlaufed
Aber nid nu dië
Sonig au, wo obsi wetzed
Trotz Fiiraabig gliich no hetzed
Nur zum eis go ziëh
Winti seïg e Grossschtadt worde
Viles isch am Überborde
Neui Brüüch und Schtiil
Jedes Huus en Lumpehändler
Balkan-Rhythme anschtatt Ländler
Oder Gsäng vom Nil
Uf diim Altschtadt-Ladebummel
Gsehsch bald nu no Schuëh und Fummel
Wo sind alli hii?
Greiner, Bliss und Giovanelli
Gschììr und Hüet und Chääs-Tortelli
Ich dië Ziit verbii?
D Ziit macht fürschi, bliibt nid schtah
Merk dir das, du alte Maa!






Ich weine auch den ehemaligen Cafés Kraenzlin und Bosshard sowie der Drogerie zum Citronenbaum, dem „Salmen“ 1. Stock und vor allem halt dem Musik-Hug mehr als nur dicke Tränen nach, wenn ich denke, was für ein Mist nachgerückt ist und wie viel Lebensqualität verloren ging.
Mein Lieber,
Ein Volltreffer, gratuliere. Nichts, aber auch gar nichts an Deinen Versen ist langweilig, sie bringen sogar die „nu na Schue und Fummel“ zum Leuchten!