
In der gleichen Samstagausgabe, in der die grosse Tageszeitung kürzlich ein Foto des Zürcher Regierungsrats veröffentlichte, erschien – ein paar Bunde weiter hinten – auch wieder einmal ein Beitrag einer sogenannten Stilberaterin mit jener lachhaften aber nicht auszumerzenden Kritik an den Kurzarmhemden, welche dann des Teufels seien, wenn sie mit Kravatte und/oder zu einem Anzug getragen werden. Die beiden Artikel hatten nichts miteinander zu tun, und dennoch … Während des Kopfschüttelns über den Stilberater-Stuss musste ich zum Foto zurückblättern:
Ich halte es gerne mit Baudirektor Markus Kägi (ganz rechts im Bild). Erstens heimelt mich seine Kleidergrösse an und zweitens: Lieber auch grad noch am Tschoopen zu kurze Ärmel, als dass dazu beim Essen noch die Manschetten eines Langarmhemdes in die Sauce ragen.






Darf man überhaupt so etwas Verzichtbares wie Stilberatung betreiben, wenn man gar keinen holländischen van-Namen hat, wie JvR oder MvH???
Gestern in der NZZaS der Hammer: Herr JvR nennt einen missliebigen Möchtegern-Konkurrenten „selbsternannten Stilrichter“. Ferner lernen wir, dass ein Herrenhemd mit Brusttasche bünzlig sei. Darum hat wahrscheinlich der JvR immer das Parkticket im Mund. Igitt, igitt!