Die Fragen stellte F.R. Ugly

Grüezi Herr Hans. D Redaktion vo eusem Blog isch wi immer froh, dass mer Si wieder dörfed zu Ihrer Meinig zum ene aktuelle Thema frȫȫge.

Bitteschön, Herr Frȫȫgli, will ich ja susch e kei Interview gibe, bin i sogar froh über Ihres Medium.

Danke. Also: Hüt wǖǖred mer gern wüsse, was Ihri Meinig isch zum Fraue-Fuëssball und zu dere EM i de Schwiiz?

Ou wüssed Si, da bin i jetz vilich nöd grad de Experte. Zuëluëge, wi di andere Schport triibed, isch nöd eso miis Ding. Ich sött eener miich sälber e chli meh bewege.

Guët, aber vor und nach de Mätsch, zum Biischpiil bi de Fään-Märsch? In Bern und überall in Europa händ doch d Männer e Lekzioon bechoo und öppis chöne lerne, wi me de Schport ohni Pyros und Chaote chan friedlich fiire. Was säged Sie da dezuë?

Ebe gsehnd Si. Da intressiërt mi jetz meh Ihri komisch Schprach. Si händ doch früener immer Züritüütsch ggredt. Es heisst doch „z Bern‟ und „Mane‟ und „überchoo‟ und „lehre‟ und „Pyro‟ ohni Mehrzahl-S.

Jää, händ Si dänn das nöd vernah, dass me e de Frömdschprachler, dië sich sötted integriëre, mües e chli entgägechoo? Wänn s scho müend mit Hochtüütsch und Schwiizertüütsch grad zwo Schprache lerne, so chöm miir doch s Schwiizertüütsch e chli aapasse.

Nei, s Aapasse müe mer nöd no äxtra fördere. Schprache ändered sich mit de Ziit ja vome sälber. Aber trotz Mode bi de Radio- und Fernseh-Schprächer: En Durenand isch nume e dene erlaubt, wo halt ebe am Lehre sind und logisch no en Durenand händ.

Aber „lehre‟ und „lerne‟ händ doch au miir i de Schuël glernt, dass das nöd s Gliich seïg.

Schtimmt und isch wichtig gsii. Aber uf Schwiizertüütsch git s e kä son en Underschiid. Sogar de Herr Blocher, wo doch ersch i de dritte Gänerazioon Schwiizer isch, redt amig zum „Volch‟ und säit liëbi Fraue und „Mane‟.

Beschde Dank, Herr Hans. Fraueschport isch wichtig, aber suuberi Schprach ebe au.