
Die Fragen stellte F.R. Ugly
Herr Hans, was säged Sie zum aktuelle Politrummel im Vorfäld vo de Bundesrats-Ersatzwahle?
Ersatzwahle? Säged Sie, Herr Frȫȫgli, isch en Bundesrat gschtorbe?
Nänei, Sie händ doch sicher devoo gghört, dass d Bundesrȫȫt Leueberger und Merz dèè Herbscht usserterminlich zruggträted.
Dië sind ja für viër Jahr ggwählt. Dänn müënds dänk sicher sälber en Ersatz bringe.
Nei; d FDP und d SP händ scho je zwei Kandidate beschtimmt. Au en SVPler und e Grüëni sind vo ihrne Parteïe uufgschtellt. D CVP will ihren Aaschpruch uf en zweite Sitz no uf de nȫȫchscht Herbscht verschiëbe.
Wiesoo wänd dänn ali Parteïe unbedingt Bundesrȫȫt schtele? Me weiss doch, dass öpper im Bundesrat vor allem mues teamfähig und kompromissbereit sii und nöd chan siis Parteïsüppli choche. E son en teamfähige SVPler wär ja dänn schnäll wieder nur en „halbe Bundesrat“. Dië händ doch scho mit em Uëli und sinere beschte Armee e unggmüëtlichi Situazion.
Halted Sie dänn nüüt vo de Konkordanz uf de Basis vo de Parlamäntswahle?
Im Musigverein Konkordia klappet s am beschte, wänn im Vorschtand all öppe s Gliich wänd. Wänn i de Regiërig di gliiche Schpiili und Gerangel abgönd wi im Nazionalrat, dänn bringed dië au nüüt fertig; so wenig wi s Parlamänt. Dänn wünschti me sich ehnder en Bundesrat us luuter Parteïlose.
Herr Hans, mir bliibed draa und danked Ihne für das Gschprȫȫch.

