Ggwitterschtimmig, Summerhimel
Wiissi Wulchetürm verlaufed
In e dunkelgraui Decki.
Schtimmigs Wätter, Summerschtimmig
Jetz en frische Wind us Weschde
I dië tüppig Schwüüli.
Lèèrts ächt uus? Und chlöpft’s und füüret’s?
Hoffentli nöd so verheerend.
Und vilicht laat’s dèèmal
Eus am Änd gar uf de Siite?
Wänns nu nöd scho wieder dèèwäg
Zümftig chunnt cho hagle!
Illustration Roland Bärtsch, Egg b. ZH






Ich höre schon die enttäuschten Leser: „Aber das isch ja gar käs Gedicht; das riimt sich ja nöd emal!“ Für diese Blog-Besucher folgender Tipp: http://www.de.wikipedia.org/wiki/Freie_Rhythmen
Du hast recht: Warum nicht einmal freie Rhythmen? Nur ist es damit nicht getan. Die Bilder und Gedanken, die Dein Gedicht in mir evoziert, scheinen mir doch – Entschuldigung – recht banal. Übrigens: „Schwüüli“ kenne ich nicht; bei mir hiesse das“ Schwüeli“.
Dennoch: Weitergedichtet! (s.“Muggeschwarm“)