Wiisheite vom Schtammtisch

Xavi:
Was isch au das eigetli für en Chriëg in Nah-Oscht? Paläschtinenser gäge Israel: vo Gaza im Süde di sunnitische Hamas und vom Libanon im Norde die schiitische Hisbollah, dezuë de Iran gäge Israel und ersch no d USA gäge Iran?

Mugi:
Ja, es isch schwierig. Du häsch no vergässe, dass bi dere Gglägeheit ja sogar no d Golfschtaate vo Iran aaggriffe worde sind.

Harri:
Halt e wiiteri Uuflaag vom arabische Widerschtand gäge d Gründig vom ene israelische Staat i ihrne islamische Gefilde. Und susch di alti Gschicht mit de Religione und Konfässione. Immer händ d Mänsche ihri Religione esoo wele duresetze, indem me Andersgläubigi bekämpft. Religion und Chriëg – so krassi Gägesätz! Zum Glück hät bi eus de General Dufour und de Sonderbundschriëg dere Dummheit es Änd gsetzt.

Xavi:
Aber was händ dänn d Ami mit em Netanyahu für es Päckli?

Mugi:
Ja weisch du dänn nöd, dass es z Amerika au öppe gliich vil Jude hät, wië z Israel? Öppe je sächs Millione. Und under däne z Amerika sind vil i iiflussriiche politische Posizione.

Harri:
Und sit de Gründig vom Schtaat Israel 1948 git s deet ein Chriëg um de ander, wo immer wieder uufflammt. Am Aafang vo eusere Ziiträchnig händ sich halt z Paläschtina ali mögliche Eroberer niedergglah. Nach de Babylonier, Perser, usw, schliëssli ja d Römer, und d Jude sind beduurlicherwiis i ali Wält verschtreut worde. Es heïg z Jerusalem emal no öppe es paar hundert Jude ghaa.
Aber, – cha me öppis, wo nachher währed zweituusig Jahr entschtande isch, mit eme Bbschluss vo de UNO-Generalversammlig eifach uufhebe und meine, das bliibi friedlich?

Röösli, no dreï Schtange!